Story V1.0

Here is the story.  In the next few months i will publish all written text in german because the few amount of time to translate them.

Here is the actual version for the story.  In future progess it could change. So be up to date at my blog!

Giant Paradox

Ein Riese lebt in einem alpinen Palast (Anlehnung an Bruno Tauts architektonischen Visionen im Magazin „Frühlicht“) auf einer kargen Welt.

Dieser Riese ist eine Art Alchemist und Weltenerschaffer. Er erschafft Sonnensysteme und Planeten mit alchemistischen Experimenten und gestaltet so das ganze Universum. Eigenartige Apparaturen, scheinbar mechanische Modelle von Sonnensystemen und Galaxien füllen gewaltige Räume. Wie ein Modellbauer gestaltet er die Welten mit größter Sorgfalt und Feinarbeit.

Da er ein schlechtes Gedächtnis hat muss er immer in seiner gewaltigen Bibliothek nach Rezepten schauen. Da fällt ihm ein eigenartig schimmerndes Buch auf. Es beschreibt wie man „lebende“ Planeten erschafft. Dies tat er noch nie zuvor. Er schlägt es voller Euphorie auf und sieht sich die Rezepte an, jedoch fehlt ihm eine Seite. Doch dadurch lässt er sich nicht entmutigen und will es trotzdem versuchen. Der Riese denkt sich: „Das Rezept kann es nicht sein, es scheint vollständig. Es muss sich um die Beschreibung der Wirkung handeln.“

Er beschafft sich alles was er braucht und fängt an. Alles läuft wie immer bei seiner Planetenerschaffung. Dann kommt die krönende Zutat: Er schneidet sich in seine Hand und das Blut tropft in seinen Kessel. Dabei gibt es eine gewaltige EXPLOSION. Nun befindet sich eine neue Welt darin. Ein Berg darauf kommt ihm recht sonderbar vor. Er hebt die Welt vorsichtig mit einer Hand an, um sie näher an sich heranzuholen, greift er sich zusätzlich eine Lupe. Als er sich genauer diesen Berg anschaut, entdeckt er ein Fenster…und schaut durch… und sieht sich selbst auf diese Kugel schauen und erschrickt voller Entsetzen und lässt die Kugel fallen. Diese zerbricht in 2 Hälften und es gibt ein furchtbares Erdbeben und alles wird durcheinander geschüttelt. Als er dann aus dem Fenster schaut, sieht er wie die andere Seite des Planeten von ihm abdriftet und er sich sehr nahe der Spalte befindet.

Er greift sich panisch die beiden Kugelhälften und versucht sie mit aller Gewalt zusammen zu setzen, aber es will ihm nicht gelingen. Doch dann kommt ihm der Einfall: Wenn sein Blut solch eine Welt erschaffen kann, dann sollte das Blut sie sicher auch wieder zusammen setzen können.

Er schneidet sich erneut in die Hand und schmiert beide Hälften voll und drückt sie aneinander… es gibt ein gleißendes Licht um die „Wunde“ des Planeten und es entsteht eine Narbe aus jungen Pflanzen auf diesem kargen leblosen Planeten.

Ende


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